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Porträt_Daniel Nide-3

Daniel Nide, geb. 1988 in Hamburg

Im Oktober 2010 starten er und sein Kollege Nino Vela den Fotoblog „Soul of Hamburg“(SoH). Sie lichten vertraute alltägliche Situationen in der schönen schmutzigen Großstadtmetropole ab. Es entsteht dabei künstlerisch ambitionierte Dokumentarfotografie mit politischem und sozialkritischen Charakter. Sie organisieren als “Soul of Hamburg” zahlreiche Projekt- und Gruppenausstellungen, darunter einige “Straßenausstellungen”, bei denen Fotografien in Gassen und Tunneln aufgehängt wurden. Mit flexibles flimmern (Holger Kraus) und Fabian Melchers organisierten sie 2014 den Straßenfotografie-Wettbewerb „Erkunde Hamburgs Straßen“. Anfang Dezember wurden dann die 30 eindrucksvollsten Fotos in der Folgeausstellung „everybody streetphotography 2“ im projektor ausgestellt. Im Dezember 2014 erschien der Fotoband “Soul of Hamburg – moderne Strassenfotografie” im GudbergNerger Verlag.

2015 gründeten Sascha Niethammer, Rafael Heygster und er das Fotokollektiv „Broke.Photos“. Bis 2018 veröffentlichten sie unter diesem Label drei Magazine in Eigenregie.

Im Juli 2018 -ein Jahr nach dem G20 Gipfel in Hamburg- erschien der Fotoband „Tage im Juli – G20 in Hamburg – Eindrücke einer Protestwoche“ zusammen mit Helena Manhartsberger, Malte Dörge, Richard Heinicke, Taro Tatura und Leon Küchler ebenfalls im GudbergNerger Verlag.

Durch die meist nur sehr kurzen Begegnungen bei der Straßenfotografie wuchs das Bedürfnis länger an einer Stelle, an einer Person, an einem Thema zu verweilen und sich intensiver damit auseinander zu setzen. Jetzt taucht er noch tiefer in die Materie Fotografie ein und arbeitet fieberhaft an Serien und Reportagen, mit klarem Fokus auf Gedrucktes. Er mischt sich außerdem aktiv in die Debatte um die Zukunft moderner Straßenfotografie ein.

Hamburg im März 2019